Meine fünf Lieblinge beim Kraftfutter

Jennifer Reupke • 27. November 2025

Kraftfutter...

Als Kraftfutter bezeichnet Futtermittel, die den Energie- und Nährstoffgehalt der täglichen Ration ergänzen. Sie werden zusätzlich zum Raufutter (wie Heu oder Gras) eingesetzt, wenn der Bedarf eines Pferdes über das Grundfutter allein nicht mehr vollständig gedeckt werden kann.

Ein erhöhter Bedarf entsteht nicht nur bei trainierten oder arbeitenden Pferden, sondern ebenso bei:
  • schwerfuttrigen Pferden
  • älteren Pferden
  • Pferden mit Zahnbefunden
  • sowie in bestimmten Jahreszeiten
Weiter geht es nun aber erstmal mit meinen fünf Favoriten. 

Luzerne Cobs

Eiweiß- und kalziumreich, fördern Muskelaufbau, Kondition und Substanz. Besonders geeignet für ältere oder schwerfuttrige Pferde, die zusätzliche hochwertige Nährstoffe benötigen.

Esparsette Cobs

Reich an hochwertigem Eiweiß, leicht verdaulicher Faser und natürlichen Gerbstoffen. Sie unterstützen die Darmflora, fördern die Verdauung und sind ideal für empfindliche oder stoffwechselbelastete Pferde.

Heu Cobs

Reines, schonend getrocknetes Wiesenheu in gepresster Form. Eine hervorragende Alternative oder Ergänzung zum lose gefütterten Heu – besonders für Pferde mit Zahnproblemen, alten Pferden oder zur Aufwertung der Ration in der kalten Jahreszeit.

Hafer / Schwarzhafer

Der Klassiker unter den Getreiden. Liefert schnell verfügbare Energie und ist sehr gut verdaulich. Schwarzhafer gilt als besonders rein und schonend.

Gerste

Stärkereich und energiedicht, jedoch schwerer verdaulich als Hafer. Nur aufgeschlossen (z. B. gequetscht oder thermisch behandelt) füttern.

Gut geeignet zur langsamen Energiezufuhr bei Arbeit oder Aufbauphasen.

Merke

Kraftfutter ist eine Ergänzung, niemals die Basis der Pferdefütterung. Die Grundlage bleibt immer qualitativ hochwertiges, strukturiertes Heu in ausreichender Menge. Kraftfutter sollte individuell, bedarfsgerecht und möglichst naturbelassen gewählt werden, um Körper, Verdauung und Stoffwechsel optimal zu unterstützen.

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Möchtest du vielleicht aber zunächst einmal checken, ob dein Pferd wirklich ausreichend und optimal mit Raufutter versorgt ist?

Dann nutze dazu gerne meine Checkliste.

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